|
There are no translations available.
Bulgarien: Autozulieferer Witte investiert in Ruse
Mit Witte Automotive Bulgaria hat der deutsche Automobilzulieferer im grenznahen Ruse (rumänisch-bulgarische Grenze) eine Produktion eröffnet. Das Werk für elektromechanische Autoteile schafft ca. 350 neue Arbeitsplätze und wurde für ca. zehn Mill. € auf die grüne Wiese gestellt. Für kundenspezifische Aufträge ergänzt Witte demnächst ein Entwicklungszentrum im Land. Witte hat sich auf Tür-, Sitz- und Haubensystem spezialisiert. Kunden sind BMW, Ford, Volkswagen, Volvo uvm.
Moldau: Dräxlmaier eröffnet Ausweichfabrik auf dem Lande
Der bayerische Automobilzulieferer Dräxlmaier aus Vilsbiburg hat in Balti, im Norden der Republik Moldau, sein dort erstes Werk mit immerhin schon 1 700 Mitarbeitern eingeweiht. Hier werden modell- und auslegungsspezifische Kabelbäume montiert, eine dem Handweben ähnliche Fertigung mit filigranen Kabeln und extrem verfeinertem Qualitätsniveau im Sinne von Fehlerfreiheit. Mittelfristig soll das Werk auf 3 000 anwachsen, konkurriert aber hart um die Erwerbspersonen im industriell geprägten Norden Moldaus.
In der umfassenden Produktion der Gruppe mit 38 000 Mitarbeitern an 20 Standorten weltweit nimmt Rumänien mit fast 20 000 einen dominierenden Stellenwert ein. Moldau und Serbien wurden kürzlich als Ausweichstandorte beschritten, weil dort inzwischen nur noch wenigen Arbeitgebern die nachhaltige Bindung gewerblicher Mitarbeiter gelingt (vgl. Fluktuationsrechner).
Ungarn: Realwirtschaft trotzt Irritationen der Finanzkrise
Bekanntlich hat Ungarn seit Beginn der 90er Jahre durchgehend die durchschnittlich höchsten Direktinvestitionen globaler Investoren angezogen. Trotz geringer industrieller Tradition fanden gerade technologieorientierte Hersteller günstige Bedingungen für produktive und stabile Fabrikationsbedingungen.
Die EZB hatte einen Hilfsfonds zur Stützung der ungarischen Währung in Höhe von fünf Mrd. € aufgelegt. Laut Ungarns Zentralbankchef Andras Simor ist ein solches Instrument bisher nicht nötig. Es gäbe keine Gemeinsamkeiten zwischen Ungarn und Island: außer der überschaubaren Größe des Landes.
Neben Kroatien ist Ungarn seit Herbst d.J. erstmals Partnerland von Spelleken Assoc. Mit der industrieerfahrenen Agentur Multicontact unterstützt das Tandem Produktionsansiedlungen und Vertriebsstrategien in dem kleinen mitteleuropäischen Land. Schwerpunkte sind die Automobilzulieferung, die Bautechnik und die Informations- und Kommunikationsbranche.
|